Stucco

Stahlfenster mit Verkittung

Es ist nicht genau bekannt, wann diese Fenster mit Pfeil-Optik entstanden sind, sie gehen aber auf die Zeit von 1890 bis 1905 zurück. Die Bezeichnung „Stucco“ verweist auf den Kitt oder den Füllstoff, der einst zur Befestigung der einzelnen Glasflächen zur Anwendung kam und dem Fenster innen und außen eine Pfeilförmige Optik verlieh. Das System bestand hauptsächlich aus vier warmgewalzten Spezialprofilen und einigen Zusatzprofilen, die aus warmgewalzten und gekanteten Blechen gewonnen wurden. Die typischen Rahmen mit diesen Profilen waren für große industrielle Fensterbänder mit horizontalen Schwenköffnungen bestimmt.

Obwohl alle vier original warmgewalzte Profile immer noch erhältlich sind, wird diese Fensterart heute aufgrund des geringen Wärmdämmungs- und Dichtungsvermögens selten im Aussenbereich verwendet. Dank ihres historischen Charmes wird diese Baureihe jedoch oft im Bereich der Innenarchitektur gewünscht. Alternativ zur Kittmasse kann dabei auch eine funktionale abgeschrägte Glasleiste aus Aluminium verwendet werden.

Stucco – Merkmale

  1. Pfeil-Optik
  2. Massive warmgewalzte Profile
  3. Verkittung oder Glasleisten aus Aluminium
  4. Ultrakompakte Profile mit minimaler Bautiefe und schlanker Ansichtsbreiten
  5. Selbstklebende nicht-schrumpfende Dichtungen
  6. Einfachverglasung bis 8 mm
  7. Zum Feuerverzinken gut geeignet
Stucco – Profilsortiment
Stucco – Profilsortiment

Stucco_p_r

Glashalteleisten aus aluminium

Stucco-glazing-beads

Glasleisten Clips

Stucco-Clips

Dichtungen

Stucco-Gaskets